Problemzone Klimaanlage
Kaum ein Neuwagenkäufer möchte heute auf eine Klimaanlage verzichten.
Fast 90 Prozent aller Autos rollen bereits mit diesem Belüftungssystem vom Band.

Aus diesem Grund nehmen auch Probleme mit Klimaanlagen zu.
Die häufigsten Beschwerden sind Funktionsstörungen wie Kältemittelverlust und unangenehme Geruchsbildung durch Restfeuchtigkeit und Pilzbefall.
Bei jeder Fahrzeuginspektion sollte deshalb geprüft werden, ob die Klimaanlage noch ausreichend kühlt.
Nur so können Schäden durch zu großen Kältemittelverlust verhindert werden.
Der ADAC geht von einem jährlichen Diffusionsverlust von acht bis zehn Prozent aus.
Da das entweichende Kältemittel den globalen Treibhauseffekt verstärkt, fordert der Automobilclub:
Klimaanlagen sollen so bald wie möglich mit einem umweltverträglichen Kältemittel wie CO2 betrieben werden.
Der von der EU vorgesehene Einsatztermin 2014 für alle Neufahrzeuge ist zu spät.
Da entsprechende Anlagen bereits im Einsatz sind, sollte der Termin auf 2010 vorgezogen werden.
Mit vier Maßnahmen kann man diesen Problemen vorbeugen:
Die Klimaanlage soll regelmäßig, auch bei mäßigen Temperaturen über zirka 3 °C mindestens zehn Minuten eingeschaltet werden. Das bewirkt ausreichende Schmierung des Systems und Verunreinigungen am Verdampfer werden durch ablaufendes Kondenswasser abgewaschen.
- Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder kalten Scheiben kann das Beschlagen der Scheiben durch die Klimaanlage verhindert werden.
- Klimaanlage kurz vor Ende der Fahrt, bei laufendem Gebläse ausschalten (z.B. Eco-Taste). Das verhindert Restfeuchtigkeit am Verdampfer und reduziert damit die Gefahr von Geruchsbildung.
- Wenn es zu Geruchsbildung kommt, spätestens aber nach etwa vier Jahren, sollte eine Klimaanlage gewartet werden.
Quelle:kfzbetrieb.de
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